Rotkohl nach Art von Großtante Irmgard – Grundrezept

Rotkohl-Standardwerk, nicht nur zu Weihnachten. Nachdem mir meine Großtante dieses Rezept verraten hat, gibt es für mich kein anderes mehr. Die Tante ist zwar nicht mehr unter uns, erinnert uns aber mehrmals im Jahr durch diese leckere Beilage an all ihre herrlichen Gerichte, allerdings auch an die immer schon kalten, ungesalzenen Salzkartoffeln bei Tisch 🙂

„Kochschule für blutige Anfänger“ gehört auch zum Themenbereich der Gourmetlette. In der Kategorie „Tinas Kochschule – Das ABC für die Anfänger unter uns“ findet Ihr schon einiges.

Für ca. 12 Liter/24-30 Beilagen-Portionen:

2 Köpfe Rotkohl (grob in mundgerechte Stücke geschnitten) in 2 großen Töpfen mit 4 Würfeln Palmin, 100 g Griebenschmalz und 4 Zwiebeln (gehackt) andünsten, 5 große Boskop-Äpfel (gewürfelt) zugeben, umrühren, 1 l heißes Wasser, 4 EL Rotweinessig, 500 g rotes Johannisbeergelee Hausfrauenart von Schwartau, 6 gehäufte TL frischen Majoran (gehackt), 6 gute TL Salz, 4 gehäufte TL Zucker und 600 ml lieblichen ungarischen Rotwein zugeben, 1 Tasse Entenbratfett unterrühren, 1,5 Std. unter mehrmaligem Umrühren köcheln lassen, bis der Kohl zart und weich ist, die Flüssigkeit und Gewürze gut angenommen hat, leicht süßlich-fruchtig abschmecken, ggf. mit Stärke binden (zum Einfrieren erst nach dem Aufwärmen).

Man kann den Rotkohl noch mit frisch gepresstem Orangensaft, gemahlenen Nelken, Zimt und Glühweingewürz verfeinern, mir wird er dann aber zu aufdringlich.

Dazu schmecken Geflügel, Tannenhonig-Semmelknödel, Salzkartoffeln, selbstgemachte Nudeln, Wild, Schweinebraten

Zeit: 110 Min. / Land: Deutschland

Der Kohl lässt sich bestens portionsweise einfrieren, so dass man von der vielen Arbeit das ganze Jahr über Portionen auf Halde hat. Ich bereite diesen Rotkohl z. B. vor Weihnachten gerne 1 Woche vor dem Fest vor und friere ihn ein, so schmeckt er aufgewärmt immer am leckersten, ist auch arg zeitsparend am Festtag. In diesem Fall darf er aber vorher nicht gebunden werden. Das erledigt sich am besten, wenn er nach dem Auftauen noch so 30 Min. geköchelt hat. Meine Mutter gibt ihn kochend heiß in Einmachgläser, schraubt sie zu, dreht sie für 10-15 Min. um und macht sich ihre Portionen so haltbar, ohne die Kapazitäten der Gefriertruhe zu belasten 🙂

Ich koche dann gerne die großen Mengen in zwei 7-Liter-Töpfen, damit ausreichend Platz zum Umrühren bleibt.

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Auch wieder ein Rezept, dass durch die Unterstützung der MUM enorm schnell zu erledigen ist.

Nix und niemand kann den Rotkohl in dieser Menge perfekter und schneller schreddern als MUMsell.


Quelle & Fotos: Die Gourmetlette – Bettina Hahn – www.gourmetlette.de

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