Burzel Bräu-Brot – das Tarmstedter Original

Hat man im Dorf einen Hofbraumeister wie Torben Sass, kommt man auch auf die Idee, mal ein anderes Bier im Brot zu verarbeiten als den „Hefetod“.

In Südafrika ist Bierbroodjie ein absolutes Kulturbrot und wird beim täglichen (!) BBQ immer gern gereicht. Bei uns ist es mittlerweile das Wochenend-Pflichtbrot. Gekauft wird keines mehr. Harrr!

Kleinere Backaktion 🙂

Oft sind es die ganz einfachen Rezepte, die das Herz erfreuen! Das Brot benötigt beim Backen keinerlei Aufsicht und wird auf den Punkt perfekt, fluffig, knusprig, saftig, gehaltvoll.

Bei uns in der Region ist es üblich, wenn jemand in ein neues Heim zieht, Brot, Salz und Cents zu schenken. Hierfür ist dieses Brot der absolute Hammer!

Dieses Brot funktioniert in so ziemlich jeder Form. Schaut Euch mal die Fotos unten an.

Wir haben dieses Kultbrot einmal in Nachtschicht zu 50 Stück mit dem Tarmstedter Burzel Bräu für einen guten Zweck gebacken, den der Wrestler Eddy Steinblock aus Wilstedt ins Leben gerufen hat. Trotz 7 Stunden Arbeit ging es für diese enorme Menge doch recht fix. An sich war das Brot als Beigabe zur Bratwurst gedacht, doch es gab sogar Besucher, die 3 € für 4 Scheiben Brot geboten und auf die Wurst verzichtet haben …

Für unsere Chargen braucht man halt auch die richtige Menge Bier:

… und natürlich Mehl:

Für 1 Laib:

500 g Weizenmehl, 1 Päckchen Backpulver, 2 gestrichene TL Salz, 1 TL Natron und 350-380 ml Burzel Bräu verkneten, Brot frei nach Schnauze formen, in eine gefettete Brotform geben, 20 Min. gehen lassen, 45 Min. bei 180 Grad C backen.

Ich backe dieses Brot mittlerweile in etlichen verschiedenen Versionen, sogar als Afrikaans Bierbroodjie, Lakritzbrot, Kräuterbrot, italienisches Brot. Mit Tarmstedter Burzel Bräu als Basis bekommt dieses Brot eine fluffigere Konsistenz als beim Schwarzbier, da mehr Hefe drin ist. Es schmeckt und riecht auch mehr nach einem herrlichen Landbier.

Die Version eignet sich dann auch äußerst delikat zum Dippen in Tzatziki und Aioli. Köstritzer Schwarzbier ist, so brachte es mir Torben Sass, quasi der Hofbraumeister der Gourmetletts, bei, eher hefetot, aber für unsere Zwecke ebenfalls hervorragend geeignet.

Ich hörte gerade die Idee, man könne ja auch Erdnußsauce mit reinrühren. Das muss unbedingt noch ausprobiert werden …

Nachtschicht. Es dämmert schon wieder in den Morgen hinein. Päuschen.

Warm am liebsten nur mit Butter oder Bärlauchbutter, süß, pikant, es passt alles. Zum Fussi eignet es sich prima als Schnittchen mit Leberwurst, sauren Gürkchen und einigen Tropfen Maggi.

Ich kenne einen, der schneidet das komplette Brot einmal quer durch, belegt es sich lecker und nimmt es als Lunch mit zur Arbeit … Leute gibt’s 🙂

Besonders lecker schmeckt es noch ofenwarm, wenn die Butter auf dem Brot verläuft.

Den Teig lasse ich am liebsten auf dem Kaminofen gehen. Das geht schnell, das Brot wird dann richtig toll.

Zeit: 60 Min. / Land: Südafrika/Deutschland

Ich benutze am liebsten die Auflaufschale von meinem Friesland Katen-Geschirr, für ovale Brote auch gern die Auflauf- und Brotbackform oder die Geflügelschale. Das Schöne ist ja, dass man diese auf dem Kaminofen zum Gehen platzieren, danach gleich darin backen und auch servieren kann, da sie feuerfest sind und enorm viel aushalten. Leider gibt es diese Serie nicht mehr neu zu kaufen, aber ich … ich habe ja alles davon 🙂 ebay hat ab und an noch etwas im Angebot.

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Auch wieder ein Rezept, dass durch die Unterstützung der MUM enorm schnell zu erledigen ist.


Quelle & Fotos: Die Gourmetlette – Bettina Hahn – www.gourmetlette.de

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