Schottischer Eintopf – dabei kennen die Schotten den gar nicht

Der erste Eintopf, den wir 1986 im Hauswirtschaftsunterricht an der KGS kochen mussten. Uns wurde aber nicht erklärt, wieso der Eintopf schottisch ist, denn die Schotten kennen sowas gar nicht. Also muss der Name wohl am angeblichen Schottengeiz angelehnt sein, was zu den günstigen Zutaten passt 🙂

Im Laufe von über 30 Jahren habe ich den Eintopf natürlich (!) weiterentwickelt … und ein wenig angeschärft. Mir war er von Anfang an eine Spur zu langweilig. Aber jetzt ist er lecker. 🙂

„Kochschule für blutige Anfänger“ gehört auch zum Themenbereich der Gourmetlette. In der Kategorie „Tinas Kochschule – Das ABC für die Anfänger unter uns“ findet Ihr schon einiges.

Für 6-8 Portionen:

2 EL Butter in einem Topf erhitzen, 3 Zwiebeln (gewürfelt) unter Rühren andünsten, 500 g Hackfleisch halb und halb zugeben, gut zerrühren, anbraten, 2 Stangen Porree (in Ringen) zugeben, mit 3 l heißem Wasser, 4,5 Brühwürfeln und 1 Tube Tomatenmark ablöschen, gut durchrühren, mit 2 TL Salz, viel Pfeffer, 1 TL Rosenpaprika und 2 TL Paprika edelsüß würzen, 350 g Gabelspaghetti zugeben, 10-15 Min. auf Mittelhitze köcheln lassen, ggf. noch heißes Wasser zugeben, leicht scharf, würzig abschmecken, mit Petersilie (gehackt) bestreuen.

Man kann den Eintopf prima einfrieren, muss aber in Kauf nehmen, dass sich die Nudeln bis dahin massiv mit der Flüssigkeit vollsaugen, das aufgetaute Produkt sehr dick daherkommt.

Und da beschupst uns dieses Gericht schon wieder, denn es erscheint uns auf dem Teller enorm viel mehr, dabei ist es gar nicht mehr 🙂

Zeit: 30 Min. / Land: Deutschland

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Quelle & Fotos: Die Gourmetlette – Bettina Hahn – www.gourmetlette.de

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