Sauerkraut selbst(an)gemacht

So und nicht anders muss Sauerkraut für mich schmecken! Zu Uromas Zeiten stand noch in fast jedem Keller ein Faß, weil es sich prima einlagern ließ und enorm vitaminreich war, wenn mal wieder Notzeiten auf dem Plan standen. Auch die Christliche Seefahrt entdeckte Sauerkraut im Faß gegen Skorbut.

Vitaminbombe. In wenigen Lebensmitteln ist soviel Vitamin C wie in Sauerkraut enthalten.

Sauerkraut aus der Dose muss nicht sein. Man kann sich frisches besorgen und mit einigen aromatischen, typischen Gewürzen aufpeppen, so dass es nicht nach Rabbieinfach schmeckt.

Für 8 Beilage-Portionen:

1 kg Sauerkraut (auf keinen Fall waschen) mit etwas Wasser aufkochen, 1 Zwiebel, gespickt mit 4 Gewürznelken, 1 sauren Apfel (gehackt), 4 Wachholderbeeren (zerdrückt) und Kümmel zugeben, einige Zeit köcheln lassen, mit 1 rohen Kartoffel (gerieben) binden, mit Salz und braunem Zucker abschmecken. Wer mag, verfeinert mit 1 Schuß trockenem Weißwein.

Besonders lecker ist es, wenn man es vor dem Kochen noch kurz in Griebenschmalz anbrät. Man kann auch einer fruchtigen Variante etwas Ananas und Ananassaft zugeben.

Dazu schmecken Bratwurst, Kartoffelpürée, Eisbein, Schweinebraten, Kasselerrücken in Malzbier-Zwiebel-Sauce

Zeit: 60 Min. / Land: Deutschland

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Quelle & Fotos: Die Gourmetlette – Bettina Hahn – www.gourmetlette.de

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