Zuppel-Schwein mit Vanille-Cheddarwaffeln

Hier handelt es sich um ein deftiges Schweinefleisch-Update mit einem kaffekränzchenartigen Hauch von Vanille und einer männlichen Dosis BBQ-Sauce.  Haben wir jetzt tatsächlich einen an der Waffel? Wer ist eigentlich dieser Puderzucker?

Wahre Mannsbilder von heute verzieren ihre Waffelchen neuerdings mit Zuppel-Schwein und nicht mit Schlagsahne und Kirschen. Das kann ja jedes Weichei. Der zarte Vanillegeschmack zusammen mit Käse ist irre spannend und passt unheimlich gut zu Fleisch und Sauce. Damit die neue Kreation auch gesundwirkend daherkommt, haben wir sie aus kulinarisch-kosmetischen Gründen mit Frühlingszwiebeln manipuliert.

Als ich das Zuppel-Schwein auf Waffelbasis das erste Mal zubereitet habe, hatte ich noch böse Vorahnungen zur Akzeptanz dieses Mahls bei meiner Männerwirtschaft, was die Vanillenote angeht. Ich war schon etwas freudig überwältigt, als diese nach Nachschub fragten und ordentlich reingehauen haben.

Dieses Gericht ist auch perfekt dazu geeignet, von der Männergrippe heimgesuchte Mannsbilder wieder auf Spur zu bekommen, damit sie trotz 40 Grad C Fieber noch eben eine kaputte Glühbirne wechseln können und dabei nicht von der Leiter fallen. Man könnte sagen, es handelt sich um eine Motivationskost 🙂

Für 5 Portionen bzw. 8-12 runde Waffeln bzw. 8 belgische Waffeln:

1 kg Pulled Pork (das von ALDI ist super lecker) im Backofen 30 Min. bei 180 Grad C erwärmen, 175 g weiche Butter, 100 g Zucker, 1 Prise Salz, 4 Eier, 200 g Weizenmehl, 1 Päckchen Vanillepuddingpulver, 1 TL Backpulver und 100 ml Milch zu einem Waffelteig verrühren, 400 g Cheddar (gerieben) einrühren, Waffeleisen ölen, vorheizen, 10-12 runde oder 8 belgische Waffeln backen, im Backofen 10 Min. erwärmen/warmhalten, Waffeln mit 250 ml Bull’s-Eye Steakhouse-Sauce bestreichen (ca. 1 EL pro Waffel), Fleisch mit 2 Gabeln zerzuppeln, auf den Waffeln verteilen, mit 10 Frühlingszwiebeln (in Ringen) bestreuen, mehr BBQ-Sauce extra dazu reichen.

Dazu servieren wir ein kräftiges Landbier oder Weizen und einen Klacks Schmand pro Portion.

Wir empfehlen das Backen von belgischen Waffeln, da sich der leckere Fleischsaft hier besonders schwungvoll in die Waffel einarbeiten kann.

Man kann die „Burger“ auch noch mit frisch gepresstem Knoblauch bestreuen, wenn nicht gerade ein Zahnarztbesuch ansteht.

Entweder man drappiert das Fleisch jeweils auf 1 Waffel oder man belegt das Ganze burgertechnisch mit einer weiteren Waffel.

Dem Waffelteig kann man auch noch Kräuter oder Rosenpaprika oder Chili zugeben.

Zeit: 60 Minuten / Land: international

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Auch wieder ein Rezept, dass durch die Unterstützung der MUM enorm schnell zu erledigen ist.


Quelle & Fotos: Die Gourmetlette – Bettina Hahn – www.gourmetlette.de

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