Ente an Orangensauce / Carnard au l’orange

Da liegt man an einem verregneten Samstag noch müde im Bett, zappt im TV rum, reißt die Augen auf, springt aus dem Bett und stürmt den Supermarkt. Dies hier sind Grund & Ergebnis.

Wir haben das spontante Aufstehen nicht bereut 🙂

Ich habe mich getraut, diese „süße“ Ente meinen Weihnachtsgästen, zu servieren, die an solchen Festtagen an sich nur „fette“ Ente nach Omas Art oder Wild konsumieren und so gar nicht offen für süße Saucen sind. Was soll ich sagen? Es blieb kein Krümelchen mehr für Paula Romaneska-Gourmetlett (Familienhund, der immer gern nascht) übrig. Tja.

Für 6 Portionen:

Bei 3 Entenbrüsten die Sehnen heraustrennen, die Haut (nicht ins Fleisch) rautenförmig einschneiden, auf der Hautseite in die Pfanne legen, 20 Min. bei kleiner Flamme braten, Fett regelmäßig abschöpfen, sammeln, wenn die Ente kein Fett mehr abgibt, 1-2 Min. bei hoher Temperatur weiterbraten, bis die Haut schön kroß ist, auf ein Brett mit Küchenkrepp legen, Fleischseite mit groben Salz und Pfeffer einreiben, erneut in die Pfanne geben, bei kleiner Flamme 5-8 Min. braten (einige genießen lieber blutig, ich lieber durch), in Alufolie wickeln, ruhen lassen, 4 Schalotten (gehackt) in etwas Entenfett erhitzen, mit 1.5 EL Zucker bestreuen, etwas karamellisieren lassen, 100 ml Orangensaft, 150 ml Portwein oder Sherry medium dry, 150 ml trockenen Weißwein und 250 ml Geflügelfond mit Thymian (gehackt) aufkochen, pfeffern, einige Minuten köcheln lassen, durchseihen, mit Saucenbinder oder Stärke etwas andicken, sollte die Sauce zu sauer sein, mit Waldhonig oder Tannenhonig süßen, Brüste in Scheiben schneiden, zusammen mit der Sauce und Beilagen servieren.

Dazu schmecken besonders gut Rotkohl, Spätzle, Zitronencrème und Mandelplätzchen 🙂

Das beim Braten ausgetretene Fett kann man super für Bratkartoffeln oder Rotkohl nutzen.

Man kann die Ente auch schon morgens braten und später servieren. In diesem Fall im Ofen bei 200 Grad C 10 Min. erwärmen.

Zeit: 60 Min. / Land: Frankreich

Mit den RSS-Feeds verpaßt Ihr keinen neuen Blog mehr, den wir für Euch schreiben! Die Links zur Gourmetlette lauten:


Quelle & Fotos: Die Gourmetlette – Bettina Hahn – www.gourmetlette.de

2 Kommentare

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.