Paulas Blogs, aus den Archiven 2011-2014

Paula Romaneska-Gourmetlett hat ja immer irgendwas zu vermelden. Um den roten Faden zu den neuen Blogs zu spannen, haben wir ihre Archive durchstöbert:

Meine Vorgeschichte

Meine neuen Blogs

26.12.2011. 2. Weihnachtstag:

Die Festschmaustage habe ich halbwegs überstanden … bin vollgefuttert bis unter die Fellwurzeln und Meisterin im Bäucherchenmachen. Meine Sonntags-Schlundstange habe ich schnell unter dem Bett deponiert, für schlechte Zeiten, selbst die geht heute nicht mehr rein. Puh. Gott sei Dank ist morgen Alltag …

27.12.2011:

Habe gerade gelernt, daß ich einen Fuchs nicht damit aus dem Bau treiben kann, wenn ich mich drüber setze und drauf pinkel … Na, das wird spannend bei der Januar-Vollmondjagd mit Andreas, hihi.

28.12.2011:

Oh man, ich glaube, mein Frauchen spinnt: Die hat mir heue MINI(!)-Schweineöhrchen mitgebracht. Als ob ich mini wäre. Ich glaube, sie will mir damit freundlich mitteilen, daß ich auf Diät bin. Oops.

31.12.2011, Silvester:

War gerade mit’m Frauchen in der Marsch unterwegs. Da war es schon wieder, dieses neue Jahr. Sie sagte, das wäre das letzte Gassi in diesem Jahr. Und … weiß ich nun, wie lange ich nicht mehr rauskommen werde? Knast. Die spinnt. Und am Weidedamm böllern die Spacken wie doof. Mußte viel auf das Frauchen aufpassen, glaube, die Russen haben sich dort versteckt. 3. Weltkrieg. Gut, daß wir eben noch Schweineöhrchen gekauft haben, große Tüte, sollte reichen, bis die Russen wieder weg sind. Oh man. Und alles wegen diesem neuen Jahr. Ich will das nicht. Aber mich fragt ja niemand. Ich geh ins Bett. Bis nächstes Jahr, Freunde.

Scheiß Böller! Wünschte, ich hätte soviel Blumenkohl in den Ohren wie mein Freund Kobold. Silvester ist Grottenkacke. Aber ich freue mich auf dieses neue Jahr, was auch immer das sein soll, denn dann darf ich Faxe, Lazar und Falstaff treffen, und vielleicht besuche ich auch mal Kobi. Den vermisse ich nämlich ganz doll, den dicken Nervpelz.

02.01.2012:

Wer ist eigentlich dafür zuständig, daß in meinem Einzugsgebiet kein Schnee mehr fällt? Gerade habe ich mich dran gewöhnt und den Dreh raus, wie ich diese lustigen Flocken fangen kann, da sind sie weg. Mir ist viel zu warm. Ach ja, und „neues Jahr“ ist cool, habe am Neujahr (muß wohl dasselbe sein) ein riesiges Stück Kaninchen vom Hundeopa bekommen. Irre gut. Frohes neues Jahr Euch allen. Und bitte, laß morgen schon ein neues kommen. Eure Paula.

04.01.2012:

Dreckswetter. Und für morgen hat sich auch noch diese Andrea zu Besuch angekündigt. Wie soll man da entspannt pennen oder gar draußen professionell Maulwürfe, Mäuse, Frösche und Vögel beobachten und sortieren? Ich bin unterfordert, aber sowas von. Aber … ich bin ja ein Berufsoptimist: Die Meisenknödel, die Frauchen an den Zaun gehangen hat, damit ich was zu sortieren habe, fallen beim Sturm immer runter und … die sind irre leckerrrr!

10.01.2012:

Ich muss Fliegen lernen, verdammt! Zugvögel, beobachten, sortieren, zusammentreiben … aber wie???

12.01.2012:

Ich kaue Fingernägel. Frauchen will mich damit jetzt zum Tierarzt schleppen, damit der mir die Fingernägel manikürt, Pfotiküre sozusagen. Dabei kann ich das total prima, sie werden auch gar nicht kürzer, nur sauber und ganz dünn … Die spinnt. Ich will doch nur sauber und schön sein.

20.01.2012:

Na, das waren ein paar Tage … man man man. Ich wurde rausgeschmissen zuhause!!! Hat man da Töne? Am Dienstag kam Enny, eine professionelle Blindenführerhündin, gehört so einer Andrea, ich habe mich so gar nicht gefreut als die durch MEIN Haus getobt ist und sie voll angezickt. Dann kamen wir beide zur Strafe in den Garten, von wegen „Macht das mal klar und vertragt Euch“. Nix da. Wir waren nur ein tolles Team als wir vor der Scheibe saßen und im Duo gemeckert haben, daß wir nicht wieder rein durften. Ey, das war arschkalt. Die Frauchenweiber waren voll fies drauf. Naja … ich dann so getan, als fände ich diese Enny nett. Wir durften wieder rein. Und dann habe ich die voll ausgemeckert, die sollte sofort aus MEINEM Haus raus und zurück nach Köln.

Die war zwar irre nett zu mir, aber ich habe da (wohl) meine Prinzipien. Rausgeekelt habe ich sie, eh nee, man mich, Enny sprang auf MEINEN Hundesesselthron, da war’s dann aus mit friedlicher Zickerei. Ich hätte die Kuh am liebsten gefressen, war aber zu groß … Irgendwann riß Frauchen die Schnur, sie hat mich angeleint und zu Omili und Opili nebenan geschickt. Dort habe ich nun von Dienstag abend bis eben gerade im Knast gesessen. Ich bin da sonst ja irre gerne, aber soooo? NÖ! Kacke war das. Als ich vorhin wieder in MEIN Haus durfte, habe ich erstmal volle Pulle auf den Kauknochen von dieser Enny-Schrulle gepullert, natürlich mitten im Wohnzimmer, dann habe ich den Knochen in den Garten geschmissen. Ich spreche deutliche Sprachen. Jawoll. Besuch in MEINEM Haus gibt es nicht mehr. Ich bin Chef, ich bleibe Chef. Und das nächste Mal fresse ich den Besuch. Soah. Das dazu. Ich gehe jetzt in MEIN Körbchen. Tschüss Welt.

24.01.2012:

Heute habe ich ja wieder was erlebt, man man man … Da kommt der Hundeopa bei uns mit einem riesigen Paket zu uns. Ich dachte noch … ha! Mein neues Luxuskörbchen wurde geliefert, irgendwer hat mich endlich erhört und kapiert, daß ich das neue Bett wirklich zum Überleben brauche … aber nix da! Hundeopa hat die Holztreppe mit Teppichfliesen beklebt, damit ich nicht ausrutsche mit meinen Hinkebeinchen. An sich ja ganz liebenswert, mein Opili, aber die Dinger gehören da einfach nicht hin. Ich halte es da wie mit Kaugummipapier am Wegesrand: Gefahren werden gemeldet, gemieden und vor allem: nicht berührt. So versuchte ich, die Treppe hochzukötern, dabei aber auf „Lu“ zu laufen, nämlich auf dem nicht beklebten Holz. Klappte nicht so ganz, mußte am Podest in der Mitte aufgeben, bin doch keine Prima Ballerina oder wie die mageren Puppen heißen. Opi und Frauchen pesten an mir vorbei die Treppe hoch, riefen mich, lockten mich, aber ich … ich hatte Schiß, saß auf meinem Podest und jaulte und weinte so heftig, daß die Gläser im Schrank vibrierten. Diese herzlosen Menschen wollten mich trotzdem nicht hochtragen. Opa hat mich dann ausgetrickst, auf jede Stufe, die mir unheimlich war, hat er meine Lieblingskekse ausgelegt, hat wohl gedacht, ich wäre nen Huhn. Bin ich wohl auch, hat geklappt. Ich habe mich gaaaaaanz lang gemacht, und die Kekse habe ich auch gegessen, aber die Stufen bin ich natürlich nicht hoch. Das hat dann so 2 h gedauert. Aber jetzt finde ich die klasse, kann noch viel schneller nach oben ins Büro pesen, wenn es was Schönes gibt, he he. Super Idee mit dem Teppich!!!

24.01.2012:

Lernen mußte ich heute auch schon wieder. An sich liebe ich Lernen. Aber das Lernen von heute war fies: Frauchen sagte dem Opili, er solle mir einen Keks anbieten, aber gerade als ich ihn nehmen wollte, sagte das Frauchen „Nein!“ Wie scheiße ist die denn? Naja, ich erschrecke mich bei „Nein!“ und „Pfui!“ ja immer ganz, ganz schrecklich und habe den Keks selbstverständlich nicht angenommen. Frauchen meint, ab sofort darf ich sowas nur noch, wenn ich sie anschaue, sie nickt und „Friß!“ sagt. Meine Meinung? Voll die Zeitverschwendung, denn den Keks bekomme ich ja eh. Die hat bestimmt wieder zulange diesen Rütter gelesen. Echt nen Kandidat für eine Bücherverbrennung der Typ. Der Mann muß mal ins Körbchen, eh auf die Couch. Naja. Gestern hatten wir auch schon so eine Session hier: Frauchen legte mir einen Keks vor die Nase, sagte, ich müsse sitzen bleiben, dürfe den Keks nicht essen. Dann schlich sie durchs Haus, drehte mir den Rücken zu und sagte ständig, ich solle bleiben, blieb ich ja, nur ahnte ich nicht, warum. Irgendwann rief sie mich und ließ mich den Keks wegmampfen. Blödes Spiel. Auch so völlig unlogisch die Aktion. Aber ich habe artig mitgespielt und mein Frauchen ganz supi glücklich gemacht. Mehr will ich ja gar nicht. Ein einziges Mal habe ich den Keks einfach aufgefressen, sie kann das nicht gesehen haben, hat sie aber, und dann rief sie dieses gemeine „Pfui!“ wieder. Ich habe mich so erschreckt, daß ich den Keks ausgespuckt und mich unter dem Eßtisch verkrochen habe. Das tat ihr dann richtig leid, he he. Naja, seit heute sagte sie bei Keksen eben nur noch „Nein!“. Finde ich viel cooler. Leute, ICH habe meinem Frauchen wieder richtig was beigebracht!

29.01.2012:

Wie pervers ist das denn? Ich wünsche mir endlich SCHNEE, SCHNEE, SCHNEE, und meine Kumpel in Bukarest sind total eingeschneit, erfrieren in ihren Zwingern oder ersticken unterm Schnee in ihren Holzhütten … Ich hatte ja soooo einen Arsch voll Glück!

25.09.2014:

Hallo Untertanen! Ich weiß jetzt, wie Katze schmeckt! Gestern beim Gassi fiel die doofe schwarz-weiße Katzenkuh aus dem Baum, 1 cm neben mich. Haben uns beide totaaaal erschreckt, Frauchen ist fast gestorben. Aber ich … ich habe re(a)giert, bin dem Biest, das mich schon seit Jahren mit ihrem Regentanz vor meinem Zaun nervt, auf den Kopf gesprungen und habe ihr ins Ohr gebissen. Jessus, hat die gejault, he he. Ist dann weggelaufen, ich wollte hinterher, Frauchen hat auch re(a)giert. Mist. Aber zumindest weiß ich jetzt, dass Katze mir besser schmeckt als Vögel. Lass die mal wieder an meinem Zaun langschleichen …

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Quelle & Fotos: Die Gourmetlette – Bettina Hahn – www.gourmetlette.de

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