Die Figur-Manufaktur: 14 Jahre low carb – 2003 nicht freiwillig, heute bewusst – Teil 1 meiner Memoiren ;)

Mein Name ist Tina. Ich bin Low Carbler … auf Lebenszeit.

Viele von Euch sprechen mich immer wieder an und fragen, wie ich überhaupt zu Kohlenhydrat reduzierter Lebensweise gekommen bin. Musste ich oder wollte ich? Was war eigentlich mein Ziel bei der Aktion? Wieso mache ich es 14 Jahre später noch immer aus vollster Überzeugung? Was habe ich in all den Jahren erfahren, gelernt, an Wissen erworben, ausprobiert? Was hat funktioniert, was nicht?

Können auch andere von meinem Wissen profitieren? Natürlich, darum bin ich hier, und darum schreibe ich das jetzt alles mal auf. Vermutlich ist es mit 47 Jahren nun Zeit für den 1. Teil meiner Memoiren. Dann mal los.

Nichts, aber auch gar nichts motiviert zum Lernen mehr als ein Leben, das einem weggenommen wird.

Im Winter 2003 ging es mir dreckig, richtig dreckig. Mir war ständig schwindelig, mir war ständig übel, ich hatte ständig Durchfall, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen und unerträglichen Jappes auf Süßes und unbeschreiblichen Durst. Es dauerte nicht lange, da kamen heftige Sehstörungen dazu. Ich war auch immer schrecklich müde und abgeschlagen, schlief nach zwei Minuten auf dem Sofa ein, ständig. Manchmal wachte ich auf, mit dem Gefühl, dass mir jemand mit einem riesigen Hammer auf den Kopf geschlagen hätte. Vielleicht mal Zeit, den Hausarzt zu konsultieren? Nein, der Job brauchte mich, mein Mann brauchte mich, die ganze Welt brauchte mich. Für einen Arztbesuch war keine Zeit, meinte ich. Irgendwann kam der Feierabend, von dem ich gar nicht mehr weiß, wie ich die 26 km von meinem damaligen Arbeitsplatz in Bremen bis nach Hause geschafft habe. Erinnerungslücke. Ich muss einen riesigen Schutzengel im Kofferraum gehabt haben.

24. November 2003. Der Tag, der mein Leben über den Haufen schmiss. Marjokes Geburtstag. Den werde ich aus diesem Grunde wohl nie vergessen können.

Also rang ich mit mir selbst und machte einen Termin. Ich sagte dem Arzt, „Hey, ich glaube, ich habe mir nen Diabetes gefangen. Könnten Sie vielleicht mal schauen?“ Der lachte sich halb tot, weil er mich kannte und vor knapp drei Monaten erst ein großes Blutbild zur Vorsorge gemacht hat, was völlig unauffällig gewesen war. Er meinte, das könne gar nicht sein, aber er würde gerne nochmal schauen. Das war am Vormittag. Abends um 21 Uhr rief er mich an. Die unglaubliche Diagnose Diabetes mellitus Typ 2 stand zwischen mir und dem Telefon. Das, was gar nicht sein konnte, konnte doch und war. Er schickte mich noch am selben Abend zu einem Diabetologen, damit ich sofort Insulin spritzen konnte, so schlimm war es. Von Ex auf Hopp. Einfach so. Ohne erkennbaren Grund. Ohne Vorwarnung. Ich fiel in ein riesiges schwarzes Loch. Der Teppich unter meinen Füßen schwebte. Mein damaliger Ehemann schleppte mich ins Auto. Ab zum Fachmann.

Kurz und knapp wurde ich dort über mein neues Leben informiert. Ich war krank, sehr krank, und wenn ich nicht ganz schnell die Kurve bekommen würde, müsste ich mir darum auch nicht mehr lange Sorgen machen, da es mich dann das Leben kosten würde. Na, willkommen in meinem neuen Leben! Ich erfuhr an diesem späten Abend vom Facharzt, dass es gar nicht doof war, in der Schule Dreisatz zu lernen. Alles, aber wirklich alles, was ich nun essen wollte, musste ich erstmal berechnen. Er brachte mir das Spritzen von Insulin anhand von einem Pen bei, der erstmal nur mit Wasser gefüllt war, mal eben zwischen Praxistür und Angel. Ok, ich musste mich nun viermal täglich stechen. Ich, mich selbst … Er brachte mir ebenfalls im Expressverfahren bei, wie ich meinen Blutzucker messe. Noch mehr stechen, und zu Beginn bis zu 20 x am Tag. Seine Frau schmierte mir zwei Käsebrote, damit ich mir das erste Mal so richtig Insulin spritzen konnte, ein Hormon, das mein Körper offenbar nicht ausreichend selbst produzieren konnte. Ebenfalls kurz und knapp wurde mir verklickert, wie ich Käsebrot berechnen muss (Kohlenhydrate als Kohlenhydrateinheit = KE).

Ich habe mir dann meine ganz persönliche Bibel angeschafft: Kalorien mundgerecht. Die kann ich jedem wärmstens ans Herz legen, der – aus welchem Grunde auch immer – seine Ernährung durchleuchten oder Kohlenhydrateinheiten bestimmen möchte. Heute gibt es das Büchlein sogar mit gratis e-Book als pdf.

Toll, also erstmal lebenslang nur Käsebrot. Mehr wusste ich ja noch nicht.

An Schlaf war erstmal nicht zu denken. Viel zu groß war die Angst vor dem Neuen, dem Unbekannten, vor allem vor Unterzuckerungen (Hypoglykämie), die – wie ich ebenfalls kurz mitbekam – ziemlich unlustig verlaufen können. Also schob ich Hunger und machte mir eine Dose Bohnensuppe auf. Auf der Dose fand sich Gott sei Dank die Angabe zu den Kohlenhydraten, was 2003 noch nicht wirklich verbreitet gewesen ist. Internet war ja auch noch nicht so angesagt und verbreitet. Welch ein Glück, welch eine Freude! Ich berechnete also meine Insulindosis sorgsam und wie gelernt, aß mein Süppchen und freute mich, den ersten kleinen Schritt gemacht zu haben. Ha, gedacht habe ich das! Es dauerte keine Stunde, da pockerte mein Puls so rasend schnell, dass mein Gatte das schon an der Halsschlagader sehen konnte. Das ging so verteufelt schnell, dass ich gar nicht mehr in der Lage gewesen bin, den Traubenzucker auf dem Tisch neben mir auszupacken. Die erste, richtig fiese Unterzuckung war also schon da. Wo war die Notfall-Nummer vom Diabetologen? Der ging sofort ans Telefon und erklärte mir, dass die KEs auf einer Dose Bohnensuppe Blödsinn wären, da Bohnen dort mitgerechnet werden würden, diese aber vom Glykämischen Index her soweit unten angesiedelt seien, dass man sie nicht berechnen muss und darf. Oh je. Glykämischer was? Hurra, also ganz schnell ganz schnelle Kohlenhydrate essen, um der Unterzuckerung Herrin und Meisterin zu werden. Aber wo sind solche schnellen denn nun drin enthalten? Habe ich sowas im Haus? Wie viel davon brauche ich denn jetzt?

Das große Lernen und Erfahren hat begonnen.

Für mich war es also ab sofort lebenswichtig, alles über den Diabetes, Unterzuckerungen, Überzuckerungen (Hyperglykämie), schnelles Insulin, verzögerndes Insulin, Glykämischen Index, schnelle, langsame und vor allem uninteressante Kohlenhydrate zu lernen, mich damit zu beschäftigen, wie viel Insulin für welche Anzahl Kohlenhydrate ich zu welcher Mahlzeit zu welcher Tageszeit benötige, denn auch Tageszeit, Bewegung, Stress, Kreativität, Hormonschwankungen, Arbeitstage, freie Tage … das alles musste berücksichtigt werden. Oh je. Das ist ja eine ganze Wissenschaft, und das alles für nur einen Menschen allein.

Als erstes besuchte ich einige Wochen lang eine Schulung beim Diabetologen. Dort traf ich neue und erfahrene Diabetiker zum Lernen und Austauschen. Interessant waren die, die schon Jahre damit zu tun hatten, denn einige von denen fielen während der Schulungen vom Stuhl, weil sie unterzuckerten. Die hatten nicht einmal ihre Notfallpakete dabei (Bananen, Traubenzucker, Müsliriegel, Coca Cola …), um sich bei drohendem Unterzucker schnell selbst helfen zu können. Ich fand diese Verhaltensweise irgendwie … bedrohlich, denn diese Menschen nahmen auch am Straßenverkehr teil, ob nun mit dem Auto, als Radfahrer, Fußgänger oder was auch immer, stellten also ebenfalls eine Gefahr für alle anderen dar. Waren die alle so doof oder nur unverantwortlich zu sich selbst? Ich denke, von jedem etwas, bei den Härtefällen halt die komplette Packung.

So bin ich nicht, so wollte ich nie sein.

Ich habe damals knapp 130 kg auf die Waage gebracht, habe (zu)viel geraucht, hatte Bluthochdruck und einige Zipperlein als Krönung noch obendrauf.

Kalorien lassen sich mit Insulin nicht einfach wegspritzen, auch denken das viele Leute!

Diabetes verbessert sich, je mehr man abnimmt. Ha, das erste Ziel war gefunden. Ha, dazu Rauchstopp, was erstmal 10 kg obendrauf brachte. Dazu ständige Unterzuckerungen, weil mein Insulinspiegel nicht kalkulierbar gewesen ist, da konnte ich noch so viel messen, testen, berechnen, korrekt verformeln, aufs Gramm genau abwiegen usw. War ich kreativ, unterzuckerte ich. Mir hatte damals niemand gesagt, dass Kreativität Energie verbrennt. Aha. Hatte ich Stress, schüttete mein Körper Katecholamine aus. Da raste der Zucker wieder hoch und kam erst wieder runter, wenn ich mich auch beruhigt hatte.  Auch das hat mir niemand beigebracht. Menstruation ist auch so ein Thema gewesen. Kasperten alle 14 Tage die Hormone, spielte der Blutzucker Tango, beim Eisprung ging er hoch, bei der Menstruation ging er runter. Das erzählte natürlich auch niemand. Ein klitzekleiner Infekt, der sich langsam in mir aufbaute, ließ den Blutzucker schon Tage vorher teils unkontrolliert ansteigen. Es war zum Verzweifeln. Mein ganzes Leben war unlebenswert geworden. Ich traute mich nicht mehr, Auto zu fahren, die Wiedereingliederung am Arbeitsplatz war auch eine sehr unschöne Geburt, und überhaupt. Am liebsten war ich daheim, Tür zu. Da kannte ich mich aus, wusste, wie mein Körper wann reagiert. Alle „Sonder“-Situationen waren mir zu unkalkulierbar, zu gefährlich. Und das war offenbar auch gut so.

Für mich war das Leben, das ich kannte, Geschichte.

Dann dachte ich mir, ich brauche noch mehr fachliche Unterstützung. Wie sollte ich mindestens 40 kg abnehmen (+ die 10 für das Nichtrauchen), wenn ich ständig unterzuckere und dann Unmengen an Traubenzucker, Bananen (in einigen Nächten 8 Stück), Coca Cola und Weißmehlprodukte samt Müsliriegeln essen MUSS, um nicht umzukippen, um mein Leben bewältigen zu können? Ich wurde fast wahnsinnig in diesem Teufelskreis.

Ich hasse selbst heute noch den Geschmack von Traubenzucker in Kombination mit Bananen!

Ich suchte mir also eine Ernährungsberaterin und hoffte auf positive Erfahrungen und die richtigen Tipps zum Diabetiker-Glück. Die Frau war richtig gut. Wir hatten nur zwei Treffen. Eines zur Analyse, was esse ich wann und warum, wie sieht mein Tag aus, wo liegt mein Ziel und eines für die finale Beratung.

Es reichten anfangs schon ein paar kleine Tipps & Tricks, um mich selbst zu beobachten und zu „beschubsen“: Die Brotscheiben schnitt ich dann dicker, die fettigen Beläge wie Wurst und Käse halt dünner, die Butter wich, es gab dann Margarine, es gab auch keine zuckerhaltigen Getränke mehr, nur Wasser, Tee und Kaffee, die natürlich ohne Zucker und ohne Milch. Es wurden auch keine fettreduzierten Joghurts mehr gekauft, denn die enthalten noch mehr Zucker als die herkömmlichen, damit sie ohne Fett noch schmecken. Obst gab es auch nur noch ein Stück pro Tag, da Fruchtzucker in großen Mengen der schnellste ist, der sich in die Fettbatterien einnistet. Diabetiker-Produkte waren schon damals offenbar das Schlimmste, was man sich antun kann: zu teuer, teils ekelig oder ganz geschmacklos und schön mit Fruchtzucker versaut.

Diabetiker-Produkte und Diät-Produkte braucht die Welt nicht, meine nicht, Deine nicht.

Und jetzt sind wir beim Thema Kohlenhydrat-Reduzierung. Die schlaue Dame riet mir zu einer generellen Ernährungsumstellung. Das klang toll. Ich war zuversichtlich. Sie schätzte, ich würde in meiner Lebensart so bei ca. 10-12 KE/Tag gut liegen, denn das wär nur 1/3 von dem, was ich an sich gegessen habe. Erschreckend wenig, wenn man 24/7 geschlemmt hat, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was der Chemiebaukasten Körper damit eigentlich tut.

Ach, der tut auch noch was?

Durch Kohlenhydrate zugeführte Energie, die ich nicht verbrenne, setzt sich also in meine eh schon immens vorhandenen Fettpolster ab? Also muss man dem Körper Kohlenhydrate entziehen, um Energie aus dem vorhandenen Fett zu gewinnen, welches sich dann minimiert, so nach und nach, über viele Monate. Wenn man die Energiezufuhr also durch reduzierte Kohlenhydrate und dem vorhandenen Fett nutzt, nimmt man ab, muss nicht hungern. Plan gut! Vor allem lernte ich auch, dass der komplette Verzicht auf schnelle Energie durch Kohlenhydrate nicht gut tut. Man wird müde, schlapp, lustlos, tatenlos und auch ein wenig doof im Kopf, weil der Körper sich stresst und wir nicht ausreichend mit frischer Energie versorgt werden.

12 km Radfahren verbrennt eine ganze Pizza!

Was aber jetzt, wenn es mir doch einmal nach einer richtig schön fetten, dicken, leckeren Pizza lüstet? Da für Insulinanfänger eine Pizza die Herausforderung schlechthin ist, da sie 1. ganz schlecht für die KE-Berechnung zu schätzen ist, 2. sehr viel Fett enthält, so dass sie erst sehr verzögert ins Blut geht, den Blutzucker erst nach längerer Zeit nach dem Essen wirklich ansteigen lässt. Ich entschied also für mich, mir eine herrliche Pizza zu gönnen und gleich danach mit dem Rad 12 km durch den Wald zu düsen. Hey, das hat funktioniert, der Blutzucker stieg nicht nennenswert an, die Pizza war verbrannt, bevor sie überhaupt ins Blut ging. Naja, zumindest konnte ich mit diesem Trick ca. ein halbes Jahr gut zurechtkommen. Dann hatten sich meine Muskeln ans Radfahren gewöhnt und nur noch minimal Energie verbrannt. Toll. Also machte ich mit Walken weiter …

Erster Erfolg stellte sich ein, aber die Probleme wurden schlimmer.

Nach ca. zwei Monaten feierte ich die ersten Erfolge. Ich rauchte nicht mehr, und es ging mir dabei gut. Ich hatte die ersten 15 kg Gewicht verloren, es mussten die ersten neuen Klamotten her. Die Glückshormone waren kaum zu bremsen, aber … Je mehr ich an Gewicht verloren, je mehr Bewegung ich mir wieder zutraute, je besser mein Blutdruck in gesunden Höhen blieb, je mehr beruflichen und privaten Stress ich abgebaut habe, desto häufiger wurden die unlogischen Unterzuckerungen. Mein Facharzt wusste keinen Rat. Das kann alles so gar nicht sein. Ich sollte die Mengenverhältnisse spritzen wie vorher auch. Der gute Mann wollte mich einfach nicht verstehen. Vielleicht konnte er es auch gar nicht. Er war ja gesund …

Ich hatte nur noch ein Ziel vor Augen: Weg von diesem Insulin-Gespritze!

Und auch das ist mir gelungen! Der Weg war lang und steinig, aber ich habe gekämpft, für mich, für meine Freiheit, für mein Leben wie ich es gerne zurück haben wollte. Ich habe mein Gewicht durch low carb auf 90 kg reduziert. Ganze 40 kg weg, weg, weg! Betablocker flogen in den Müll. Insulin flog in den Müll. Ein anderer Facharzt verschrieb mir dann Tabletten, die ich nach Bedarf nehmen konnte. An guten Tagen brauchte ich nicht mal mehr welche.

Und was ist heute? 14 Jahre danach?

Ich halte mein Gewicht bei konstant 75 kg. Ich brauche kein Insulin. Ich brauche an „doofen Tagen“ halt mal stoffwechselankurbelnde Tabletten. Ich rauche wieder. Ich esse alles, worauf ich Lust habe. Ich weiß, was ich da so esse, was das Essen mit meinem Stoffwechsel, Verbrennungsmotor, Körper etc. anstellt und kann mich entsprechend einstellen. Ich habe immens viel Wissen in Sachen Ernährung, Lebensmittelkunde, Lebensmittellügen, Diät-Verarschungen, Geldmacherei mit der Not der „Dicken“ und vieles mehr erlebt und gelernt, was gut tut und was nicht. Ich habe meinen Körper kennengelernt, mich selbst vermutlich auch ein wenig mehr. Das lernt man in keiner Ausbildung, in keinem Ernährungs-Kurs, das weiß auch oft kein Arzt, da jeder von uns ein ganz eigenes System hat, das man nicht verallgemeinern darf und kann. Für meinen Diabetologen damals war ich einer von millionen Standardfällen, keine eigenständig tickende Person. Und das habe ich ihm wirklich übel genommen.

Verdammt, ich entspreche keiner DIN, und Ihr tut das auch nicht.

Ja, das ist meine Geschichte, wieso ich beschlossen habe, das, was ich erfahren und gelernt habe, an Euch, die evtl. dieselben Probleme haben oder ganz einfach begreifen wollen, was warum in ihnen passiert und wie sie ohne viel Knechterei abnehmen können, weiterzugeben. Aktuell coache ich einige liebe Menschen aus meinem Familien- und Freundeskreis. Die haben schon ihre ersten Erfolge gemeldet und sind sehr zufrieden mit meinem Konzept. *freu*

Ein neues Projekt – Die Figur-Manufaktur – ist zum Leben erweckt. 🙂

Wer Unterstützung und Informationen benötigt, ist bei mir richtig. Ich habe nicht unendlich viel Freizeit übrig, da ich fulltime arbeite und dort genug um die Ohren habe, meine Familie braucht mich auch, und dazu experimentiere ich gerne stundenrund in der Küche, aber irgendwo wird sich immer ein Zeitfensterchen finden.

Schaut mal in meinen Facebook-Gruppen vorbei. Da sind viele nette Leute, die sich austauschen, motivieren und die Ideen haben. Humor haben die auch. 🙂 Regional für Tarmstedt & Umzu planen wir gerade die ersten Treffen zum Schnacken.

Die Figur-Manufaktur (low carb)

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Herzlichst, Eure Tina

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Quelle & Fotos: Die Gourmetlette – Bettina Hahn – www.gourmetlette.de

4 Kommentare

  1. Liebe Tina,
    habe Deinen Bericht über Diabetes II gelesen. Meine liebe Ehefrau hatte das 20 Jahre, wobei sich nach 10 Jahren herausstellte, dass sie Diabetes Typ I war. Wir haben das mit der Ernährung nach ca. einem Jahr gut in den Griff bekommen. Dann kam jedoch noch starkes Rheuma und Brustkrebs hinzu. Eine gesunde Ernährung war jetzt für uns selbstverständlich. Leider ist meine Frau am Heiligabend 2016 am Krebs verstorben.
    Ein guter Diabetologe ist Dr. Braune in Lilien thal. http://cms.dr-braune.de/
    Ich wünsche Dir alles Gute und eine sorgenfreie Zukunft.
    Damit Du nicht so oft „stechen“ musst hier ein neues Blutzuckermeßgerät: http://www.freestylelibre.de/
    Liebe Grüße
    Günter Schimanski

    1. Lieber Günter,
      die Geschichte Deiner Frau ist sehr traurig. Es ist unfair, wenn ein Kampf verloren wird.
      Ich wurde 2004 auch erstmal als Typ I eingestuft, bis die gemerkt haben, das passt irgendwie nicht *lach* Das zum Thema Laborwissenschaften …
      Danke für den Tipp. 🙂
      Ich wünsche Dir auch alles Gute und jeden Tag einen gesunden Tag!
      Liebe Grüße,
      Tina

  2. Liebe Tina, meine Freundin bekam vor ein paar Jahren ganz plötzlich einen sehr hohen Zuckerwert. Ursache war enormerStress Zuhause. Sie sagt, es gibt viel mehr typen als 1+2

    1. Liebe Martina, da hat Deine Freundin Recht! Ich weiß bis heute nicht, was genau bei mir der Auslöser gewesen ist, ob nun negativer Streß, Übergewicht oder eine nicht auskurierte Scharlach-Infektion (man hielt sie für einen grippalen Infekt). Vererbt kann er mir nicht worden sein. Meine Familie ist quasi „Diabetes frei“. In diesem Bereich ist viel zu viel noch gar nicht erforscht, als Grund wird immer schnell und gern „Die Person ist übergewichtig“ angegeben. Aber schauen wir doch einmal um uns herum, wie viele wirklich (richtig) übergewichtige Menschen sehen wir und wie viele davon haben sich einen Diabetes mellitus eingefangen? Homöopathisch wenige. Wenn natürlich viele Probleme aufeinander treffen, passt das dann wieder. Wie ich schon im Blog geschrieben habe, es gibt unzählige Gegenspieler, was den Blutzucker angeht, auch Candida-Infektionen und vieles mehr. Hat Deine Freundin ihre Blutzucker-Schwankungen denn in den Griff bekommen? Liebe Grüße von Tina 🙂

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